Die Riedkindihexe thronte auf dem Eichelefunken 14. März 2019

Die Riedkindihexe thronte auf dem Eichelefunken

Ein gewaltiges Schauspiel - der brennende Funken sieht aus wie eine Hexe.

Liebgewonnene Tradition

Die Riedkindihexe thronte auf dem Eichelefunken Foto: Veronika Hofer (Heimat)

Schon seit einigen Jahren, dürfen die Riedfüchse die Funkenhexe gestalten und wie jedes Jahr freuen sie sich darauf sie bei der Funkenzunft abliefern zu dürfen. Stattliche 3 Meter hoch, mit langer, warzenbesetzter Nase, grünen Augen, nur noch zwei Zähnen im Mund und hexenwürdiger Kleidung wurde die Hexe und die Kinder per Lastenrad vom Riedkindergarten zum Eichelehof gebracht. Kingergartenleiterin Silke Hagspiel bewätigte den Weg, am Koblacher Kanal entlang, viermal, mit jeweils vollbesetzter Transportkiste.

Funkensamstag 19.00 Uhr

Die Riedkindihexe thronte auf dem Eichelefunken

Pünktlich um 19.00 Uhr am Funkensamstag durften die Kinder mit ihren Fakeln den Funken anzünden. Das Feuer loderte vom Wind angestachelt, übermütig und erreichte die Hexe schon nach ein paar Minuten. Die Kinder aber reden heute noch von ihrer Hexe und dem wunderbaren Abend mit ihren Freunden und Familien.

Die Tradition des Funkenabbrennens beim Eichelehof geht auf das Jahr 1992 zurück als die Familie Hofer, gemeinsam mit einigen Nachbarn, einen kleinen Funken zusammentrug. Jedes Jahr kamen mehr Menschen um beim Abbrennen dabei zu sein und so wuchs mit der Zahl der Zuschauer auch die Höhe des Funken auf mittlerweile 22 Meter an.